Monat: Juni 2016

 

Mitgliederversammlung 29.06.

Villa Stuck / 29.06.2016 / 18 h

Der Vorstand des Vereins zur Förderung der Villa Stuck e.V. lädt seine Mitglieder zur diesjährigen ordenlichen Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 29.Juni 2016 ein

Preview – Sylvie Fleury – 29.06.

Villa Stuck / 29.06.2016 / 19 h

Einladung zur Ausstellungseröffnung von Sylvie Fleury: My Life on the Road

YES TO ALL – seit den 1990er-Jahren nimmt Sylvie Fleury in ihren Werken auf vielfältige Weise Bezug auf Kommerz und Luxuswarenwelt. Sie ist bekannt für ihre Inszenierungen von Glamour, Mode und Luxusartikeln: Einkaufstüten bekannter Modefirmen werden im Ausstellungsraum ebenso inszeniert wie auf dem Boden zerbrochene Make-up-Produkte. Statussymbole und Fetische der Konsumwelt werden in den Kontext der Kunstwelt verschoben und damit in ihrem Wert hinterfragt.

n der Ausstellung »My Life on the Road« im Museum Villa Stuck bezieht sich Sylvie Fleury auch auf die historischen Repräsentationsräume Franz von Stucks. Dieser verstand es zu seiner Zeit wie kein anderer, eine Marke zu schaffen: vom eigenen Schriftbild bis hin zu seiner als Gesamtkunstwerk gestalteten Villa ging es ihm um Wiedererkennbarkeit und geniale Kunstproduktentwicklung – eine Herausforderung für Fleurys Arbeiten.

Sylvie Fleury wurde 1961 in Genf geboren, wo sie auch lebt und arbeitet. Seit 1991 nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil, darunter Einzelausstellungen im Centre de Arte Contemporaneo, Malaga (2011); im Musée d’Art Contemporain de Genéve, Genf (2008), sowie in der Kunsthalle Wien (2006). Sie ist Preisträgerin des renommierten Preises »The Geneva Société des Arts Prize 2015«. In München war Fleury zuletzt 2010 im Kubus des Lenbachhauses zu sehen. 1999 war sie an der Gruppenausstellung »Wall Works« in der Villa Stuck beteiligt.

Preview – Carlos Garaicoa – 08.06.

Villa Stuck / 08.06.2016 / 19 h

Einladung zu der Eröffnung von Carlos Garaicoa: Unvollendete Ordnung (Orden Inconcluso).

Das Museum Villa Stuck zeigt die erste umfassende Einzelausstellung des kubanischen Künstlers Carlos Garaicoa im deutschsprachigen Raum. Das Scheitern politischer Ideale äußert sich für den kubanischen Künstler Carlos Garacoia am deutlichsten in der Architektur.

Seit Anfang der 1990er-Jahre beschäftigt sich Garaicoa mit dem gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Wandel als Folge der Geschichte des 20. Jahrhunderts. In seiner Heimatstadt Havanna und in internationalen Projekten verfolgt er den Wandel des städtischen Raums als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen. Architektur und Urbanistik sind die Themen, denen sein Hauptaugenmerk gilt. Mit Fotoserien und Installationen schafft er eine kritische Archäologie der Städte.

Carlos Garaicoa (geboren 1967 in Havanna) ist eine Schlüsselfigur unter den lateinamerikanischen Künstlern der 1990er-Jahre. Sowohl in Kuba als auch auf internationaler Ebene ist er eine Bezugsgröße, wenn es darum geht, den künstlerischen Diskurs über die in den 1960er Jahren einsetzende Globalisierung kubanischer Kunst zu verstehen.