Monat: März 2016

 

LESUNG – Christoph Poschenrieder – 16.03.

Villa Stuck / 16.03.2016 / 19.30 h

Der Philosoph und Schriftsteller Christoph Poschenrieder stellt sein neustes Buch „Mauersegler“ in einer Lesung vor.

<<Fünf alte Herren, seit Kindestagen miteinander befreundet, kommen gegen Ende ihres Lebens als verschworenes Quintett wieder zusammen. Sie wagen ein Experiment und gründen eine WG in einem schönen Haus mit Seeblick und schließen einen Pakt: Jeder von ihnen soll selbstbestimmt sterben können – und die anderen helfen ihm dabei.

Aber vorerst genießen sie ihren Ruhestand….

Sie rauchen, trinken, essen, was und wann sie wollen, leben frei und ohne die Kontrolle durch Familie oder Altenheimpersonal.

Als es dann für den Ersten unter ihnen Ernst wird, aktivieren sie das „Todesengelprogramm“, das der Computercrack der WG ausgetüftelt hat. Und sie engagieren eine kirgisische Pflegekraft – die allerdings ihre ganz eigene Ideen hat, wie sie die Villa wieder mit Leben erfüllen kann.>>

 

Christoph Poschenrieder, geboren 1964 bei Boston, studierte an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München. Danach besuchte er die Journalistenschule an der Columbia University, New York. Er arbeitete als Zeitungsredakteur und Videojournalist, machte Dokumentarfilme und schrieb Handbücher für Computersoftware. Heute konzentriert er sich auf das literarische Schreiben. Sein Debüt „Die Welt ist im Kopf“ mit dem jungen Schopenhauer als Hauptfigur erhielt hymnische Besprechungen und war auch international erfolgreich.

 

Homepage: www.poschenrieder.de

Bucherverzeichnis: http://www.diogenes.de/leser/autoren/land/de/poschenrieder_christoph/buecher

ERÖFFNUNG – RICOCHET#10 Amie Siegel – 11.03.

Villa Stuck / 11.03.2016 / 19:30 h

Einladung zu der Eröffnung der Ausstellung RICOCHET#10. Amie Siegel: Double Negative  und anschließendem Artist’s Talk – Amie Siegel im Gespräch mit Yara Sonseca Mas, Kuratorin der Ausstellung –

Die Ausstellung Amie Siegel: Double Negative zeigt sieben Werke der amerikanischen Künstlerin, die zwischen 2005 und 2015 entstanden sind.
Die Film, Video, Fotografie und Installation umfassende Ausstellung stellt Korrespondenzen zwischen diesen Arbeiten her, darunter die neue, für die Villa Stuck entstandene Arbeit Double Negative, die der Schau ihren Titel gibt. Die zehnte Ausgabe der Ausstellungsreihe Ricochet inszeniert einen einzigartigen Dialog.

Das Interesse der Künstlerin für die jüngere Vergangenheit, für die Entfaltung von Zeit dient als Ausgangspunkt für die Gliederung der Ausstellung: als eine Reihe von Ritornellos, reflexive Passagen von Wiederholung und Differenz. Siegel »verfertigt, erneuert und zerlegt«, gemäß Gilles Deleuze, ihre Werke »ausgehend von einem schwankenden Horizont, von einem stets dezentrierten Zentrum und einer immer verschobenen Peripherie, die sich wiederholt und differenziert«.